• Durch Stirnlift zu einer permanent glatten Stirn

    Mit voranschreitendem Alter verliert die Haut zunehmend an Elastizität und es bilden sich Falten. Besonders im Gesicht zeigt sich dieser Umstand sehr deutlich. Sind Lachfalten um die Augen meist noch hinzunehmen, stören viele Männer und Frauen besonders tiefe Furchen auf der Stirn. Kommen noch hängende Augenbrauen hinzu, wirkt das Gesicht alt und viele empfinden sich dadurch als unästhetisch.

    Vor allem, wenn die Falten dazu führen, dass Betroffene von Außenstehenden älter geschätzt werden, als sie wirklich sind. Für eine glatte und strahlende Stirn und eine gestraffte Augenbrauenpartie greifen Chirurgen zum Stirnlift, auch oberes Facelift genannt, um diese sichtbaren Zeichen des Alters zu beseitigen und dem Patienten ein Äußeres zu verleihen, das mit dem inneren, gefühlten Alter übereinstimmt. Ein komplett neues Lebensgefühl kann für die Patienten das Ergebnis sein, die meist zwischen 40 und 60 Jahren alt sind.

     

    Behandlung

    Grundsätzlich gilt: Für ein dauerhaftes und effektives Ergebnis sollte der Arzt generell die Muskel-Bindegewebsschicht (SMAS = Superficial Muscular Aponeurosis System), die sich in der Unterhautschicht der Gesichts- und Halshaut befindet, straffen. Diese ist dünn, aber zugfest, wodurch ein effektiver Lifting-Effekt entsteht. Wird nur die Oberhaut gestrafft – wie bei einem Mini-Lift üblich –, lastet auf dieser ein großer Zug, dem sie nur temporär standhalten kann. Das Ergebnis ist außerdem oft unnatürlich.

    Beim Stirnlift wird zwischen zwei Techniken unterschieden, der offenen (klassischen) und der geschlossenen (endoskopischen) Methode. Je nach Ausgangslage und Wunschergebnis wählt der Arzt in einem Vorgespräch mit einem Patienten die jeweils passende Methode aus.

    Bei der offenen Methode (Frontlift) schneidet er die Kopfhaut am Übergang von der Stirn zum Haaransatz von einem Ohr zum anderen ein. Dabei setzt der Operateur meist oberhalb des Haaransatzes an, um die späteren Falten nahezu unsichtbar verschwinden zu lassen. Hier muss darauf geachtet werden, dass die Follikel nicht verletzt werden, um einen Haarverlust an der entsprechenden Stelle zu vermeiden.

    Der Schnitt wird meist gezackt geführt, um die spätere Narbe so unauffällig wie möglich zu gestalten. Im Anschluss löst der Arzt die Haut entweder vom darunter liegenden Gewebe oder hebt diese mit dem Gewebe zusammen an. Die Haut wird dabei nach oben gestrafft, wodurch auch die Augenbrauen angehoben werden. Nun wird der Hautüberschuss entfernt und die Wunde vernäht, geklammert oder mit einem Spezialkleber verschlossen.

    Beim endoskopischen Stirnlift wird ein Endoskop eingesetzt, das der Operateur über drei sehr feine Einschnitte an der behaarten Kopf- oder Schläfenhaut einführt. Durch eine Mini-Kamera verfolgt der Arzt den Verlauf des Eingriffs. Er hebt Haut, Muskeln und Gewebe an und löst diese von den Nervensträngen. Im nächsten Schritt werden Haut und Gewebe gestrafft und mit Ankern befestigt.

    Größere Hautüberschüsse können mit der endoskopischen Methode allerdings nicht behoben werden, vielmehr wird in diesem Verfahren eine Straffung durch das Anbringen kleiner sich selbst abbauender Ankerhaken erzielt. Die geschlossene Technik hat den Vorteil, dass der Eingriff von minimal-invasiver Natur ist und die Nachwirkungen nach der OP wesentlich geringer sind. Kommt es allerdings während der Operation zu Komplikationen, muss der Arzt mit dem offenen Stirnlift fortfahren.

    Beide Eingriffe dauern ein bis zwei Stunden und finden unter Vollnarkose statt.

     

    Ergebnisse

    Meist ist bereits kurz nach der Operation ein Resultat zu sehen. Nach etwa zwei Wochen ist der Patient wieder geschäftsfähig und nach drei Wochen sollten keine Beeinträchtigungen mehr zu spüren sein. Das endgültige Ergebnis ist allerdings erst nach dem vollständigen Abschwellen sichtbar, das nach ein paar Monaten eintritt. Da die Elastizität der Haut im Alter allerdings weiter abnimmt, was auch das Lifting nicht verhindern kann, ist nach einigen Jahren mitunter ein wiederholter Eingriff nötig.

     

    Medizinische Risiken

    Neben den allgemeinen Risiken, die durch die Vollnarkose und bei jeder Operation auftreten können, wie Blutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen, ist eine spezielle Gefahr beim Stirnlift, dass wichtige Gesichtsnerven beschädigt werden. Sie lähmen den Stirnmuskel und führen ein Absinken der Augenbraue herbei. Eine temporäre Schwächung des Nervs durch die Operation geht meist nach ein paar Tagen zurück.

    Auch ein zeitweises Taubheitsgefühl tritt häufig auf, ein permanenter Gefühlsverlust und chronische Schmerzen sind hingegen selten. Eine sichtbare Narbe, die sich von Ohr zu Ohr erstreckt ist ebenso ein unästhetisches Risiko, wie ein Haarverlust im Bereich der Narbe.

     

    Kosten

    Die Kosten eines Stirnlifts werden in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen, da es sich hierbei um einen rein ästhetischen Eingriff handelt, der keine medizinische Notwendigkeit darstellt. Je nach Arzt und Klinik liegen die Preise bei circa 3.000 Euro aufwärts.

    Preisliste

    LeistungPreisspanneDurchschnittspreis
    Stirnlift3.500,00 € - 99.999,00 €52.374,50 €

    Fachärzte für Stirnlift

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    Dr. med. Pejman Boorboor
    Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
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    Dr. med. Brigitte Zenz
    Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
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    • Erfahrungsberichte zum Stirnlift

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      Gesichtsstraffung

      Gesamtbewertung:

      julie1983 am 15. September 2014 um 13:53 Uhr

      Behandlung: Gesichtsstraffung

      Die Entscheidung, eine Gesichtsstraffung vornehmen zu lassen, fiel mir zunächst nicht so leicht. Ich hatte bereits im Alter von 20 Jahren eine Korrektur der Nasenscheidewand (damals nur mit örtlicher Betäubung) und war aufgrund des äußerst...

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