• Durch eine Faltenunterspritzung schnell und einfach faltenfrei

    FaltenunterspritzungFalten im Gesicht sind den meisten Menschen ein Graus. Männer und Frauen tun so einiges, um sich bis ins hohe Alter eine strahlende, frische und glatte Haut zu erhalten: von Crèmes über gesunde Ernährung bis hin zu Kosmetikbehandlungen. Doch die Zeichen der Zeit lassen sich nicht bei jedem und auch nicht für immer aufhalten. Wer ein dauerhaft jugendliches Gesicht behalten möchte, kommt ab einer gewissen Lebensphase um chirurgische Eingriffe nicht herum.

    Alternativ zum Facelifting bieten minimal-invasive Methoden eine gute Möglichkeit, die Falten auszumerzen. Je nach Ausgangslage und gewünschtem Ergebnis, werden dabei verschiedene Präparate eingesetzt: von natürlich im menschlichen Körper vorkommenden Stoffen wie Hyaluron, Kollagen und Polymilchsäure über körpereigenes Fett bis hin zu künstlichen Permanentfillern. Zum Einsatz kommen die Präparate etwa bei der Unterspritzung der Nasolabialfalte, der Mundwinkelfalten, der Zornesfalte und im Oberlippenbereich.

     

    Behandlung

    Die Faltenunterspritzung ist in der ästhetischen Medizin ein etabliertes Verfahren. Je nach Ausgangslage und gewünschtem Ergebnis wählt der Arzt ein entsprechendes Präparat für den jeweiligen Eingriff aus. Die Behandlung selbst ist unabhängig vom Wirkstoff identisch. In einem eingehenden Vorabgespräch bestimmt der Arzt, wo Spritzen gesetzt werden müssen, um das gewünschte, ästhetische Ergebnis zu erzielen und die Falten zu glätten.

    Nach einer lokalen Betäubung und Desinfektion wird mit einer sehr feinen Nadel das Präparat direkt in die Falten gespritzt. Je nach deren Tiefe injiziert der Mediziner den Wirkstoff in die entsprechende Hautschicht. Der ganze Eingriff dauert circa 20 bis 60 Minuten.

     

     

    Substanzen, die vom Körper abgebaut werden (resorbierbar):

    Hyaluron: Diese Säure kommt im menschlichen Bindegewebe vor und sorgt für die Elastizität der Haut. Je nach Dichte der Hyaluronsäure wird sie für feinere oder größere Falten eingesetzt. Im Bereich der Lippen und Augen wird eine dünnflüssige Substanz gespritzt, bei der Nasolabial- oder der Mundwinkelfalte ein dickflüssigerer Stoff. Die einzelnen Präparate unterscheiden sich auch in der Dauer des Effekts, der etwa sechs bis zwölf Monate anhält. Nach dieser Zeit wird der Stoff vom Körper auf natürlichem Wege wieder abgebaut. Allergien ruft Hyaluronsäure in der Regel nicht hervor, lediglich bei einer Empfindlichkeit gegenüber Hühnereiweiß sollte sie nicht eingesetzt werden.

    Kollagen: Kollagen ist ebenfalls eine Substanz, die im menschlichen Bindegewebe vorkommt. Sie wird hauptsächlich genutzt, um feine Fältchen im Gesicht zu unterspritzen. Da auch Kollagen ein körpereigener Stoff ist, wird dieser innerhalb von drei bis neun Monaten auf natürlichem Wege wieder abgebaut.

    Poly-L-Milchsäuren: Auch dieser Stoff kommt in seiner natürlichen Form in unserem Körper vor, wird aber für die kosmetische Verwendung synthetisch hergestellt. Die Säure bindet ähnlich wie Hyaluron Wasser im Bindegewebe und sorgt so für eine Aufpolsterung der Falten. Vor allem beim großflächigen Unterspritzen von eingesunkenen Wangen findet das Präparat Verwendung. Der Effekt hält bis zu zwei Jahre an.

    Eigenfett: Insbesondere bei Patienten, die sich ohnehin einer Fettabsaugung unterziehen, kommt eine Faltenunterspritzung mit körpereigenem Fett in Betracht. Dieses wird zunächst entnommen und anschließend aufbereitet, damit es an anderer Stelle injiziert werden kann. Anwendung findet diese Methode bei mittelstark bis stark ausgeprägten Mimikfalten und eingefallenen Wangen. Die Haltbarkeit unterscheidet sich von Patient zu Patient stark und kann von mehreren Wochen bis Jahren reichen.

     

    Substanzen, die vom Körper nicht abgebaut werden (nicht resorbierbar):

    Als sogenannte Permanentfiller werden Stoffe zusammengefasst, die meist aus Kunststoffen bestehen und vom Körper nicht abgebaut werden.

    Silikon: Zur Glättung von Falten im Mund- und Stirnbereich wird als Permanentfiller häufig ein synthetisches Silikongel mit feinen Kanülen injiziert. Der Stoff lässt sich nur sehr schwer wieder aus dem Gewebe entfernen, da das Bindegewebe diesen umhüllt.

    Kunststofffäden: Mit einer Hohlnadel legt der Chirurg Tunnel im Gewebe an, durch welche er das Implantat zieht. Dieses ist innen hohl und wird von Bindegewebe durchwachsen. Hierbei empfiehlt sich eine lokale Betäubung nicht nur der Hautoberfläche.

     

    Ergebnisse

    Minimale Schwellungen und Rötungen werden durch sofortige Kühlung minimiert. Direkt nach dem Eingriff ist der Patient wieder gesellschaftsfähig. Die Haut wirkt praller sowie fester und die Falten sind minimiert. Das Endergebnis ist allerdings erst zu sehen, wenn der Abschwellungsprozess komplett beendet ist. Bei den Permanentfillern kann dieser je nach Präparat länger dauern als bei resorbierbaren Substanzen.

     

    Medizinische Risiken

    Bei den resorbierbaren Präparaten kann es neben den kurzzeitigen Rötungen und Schwellungen in einigen Fällen zu kleinen Hämatomen an den Einspritzstellen kommen. Durch die örtliche Betäubung ist die Prozedur nahezu schmerzfrei. Geht der Arzt mit einer falschen Technik vor, können allerdings Asymmetrien entstehen. Da das Material nach einigen Monaten vom Körper wieder abgebaut wird, müssen wiederholte Eingriffe eingeplant werden, wenn das faltenfreie Ergebnis über Jahre hinweg erhalten bleiben soll. Allergien können auftreten, sind allerdings selten.

    Bei den Permanentfillern kann neben den oben genannten Komplikationen eine ganze Reihe von Spätfolgen auftreten. Hervorzuheben sind hier besonders Gewebeveränderungen wie Knötchen (Granulome), die das ästhetische Bild mitunter erheblich stören können und nur schwer wieder zu entfernen sind. Viele Mediziner raten deshalb von Permanentfillern ab.

     

    Kosten einer Faltenunterspritzung

    Die Kosten unterscheiden sich besonders aufgrund der Ausgangslage und des gewünschten Ergebnisses. Auch der Einsatz verschiedener Präparate wirkt auf die Kosten ein, ebenso wie der gewählte Arzt. Eine Applikation mit Hyaluron oder Kollagen kostet ungefähr 300 bis 500 Euro, Poly-L-Milchsäure schlägt mit durchschnittlich 350 Euro zu Buche und eine Eigenfett-Unterspritzung liegt bei etwa 400 bis 800 Euro.

    Die Kosten für eine Behandlung mit Permanentfillern werden mit dem Arzt abgesprochen werden und ebenso andere Substanzen in Betracht gezogen.

     

    Preise

    LeistungPreisspanneDurchschnittspreis
    Keine Daten vorhanden

    Fachärzte für Faltenunterspritzung

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    Dr. med. Knut Hanken
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    Dr. med. Karl Heinz Horak
    Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
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    Dr. Andreas M Finner
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