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    Die Bruststraffung

    Die Narben

    Die Narben werden in den meisten Fällen um den Brustwarzenhof herum runter zu der sogenannten Umschlagsfalte gebildet, so dass die an der Brust eine Form des Ankers bildet. Sofort nach dem Eingriff sieht die Narbe unschön aus, doch binnen einiger Monate wird sie immer heller und fällt nicht mehr auf. . Das Endergebnis ist sehr individuell und ist von vielen Faktoren abhängig. Das optimale Alter für die Operation ist ebenfalls individuell, allgemein wird jedoch empfohlen, dies erst dann anzugehen, wenn keine weiteren Schwangerschaften geplant sind.

    Bei der Vorbesprechung müssen daher die Probleme mit der Größe und der Form der Brüste besprochen werden, vor allem aber auch die Motivation und psychische Hintergründe und die künftige Lebensplanung. Jede Bruststraffung ist individuell spezifisch.


    Der Eingriff

    Die Operation wird in Anästhesie durchgeführt und dauert in der Regel 1,5-2 Stunden. Grundvoraussetzung für eine solche Operation ist deshalb, dass der Gesamtgesundheitszustand der Patientin gut ist.

    Es gibt viele Varianten, wie man die Operation durchführen kann und es hängt von der Ausgangsform und der Brustgröße ab, für welche sich der Chirurg entscheidet. In manchen Fällen, wo man nur die locker gewordene Haut straffen und keine Drüsenanpassungen durchführen muss, wird die Haut nur um den Brustwarzenhof herum entfernt und die Narbe ist nur klein und fast unauffällig. Je mehr Änderungen man durchführt, umso mehr muss in die Brustform und Brustumfang eingegriffen werden.

    Postoperative Behandlung

    Am folgenden Tag nach der Operation werden die Drainagen entfernt (falls vorhanden) und wenn die Patientin, die Narbe und der Gesamtzustand stabil erscheinen, darf die Patientin in häusliche Pflege entlassen werden. Die ersten Tage nach der Operation muss das Ruheregime eingehalten werden, keine physische Belastung vor allem der oberen Glieder. Am 3. und 4. Tag wird in der Klinik die Brust kontrolliert, die Nähte werden 7-10 Tage nach der Operation entfernt. Gleichzeitig wird die Patientin über Druckmassagen unterrichtet. Die Patientin muss einen elastischen Druck-BH tragen.

    Weitere Kontrollen werden individuell bestimmt, mindestens jedoch innerhalb drei Monaten nach der Operation muss jedoch die Heilung beobachtet und kontrolliert werden. Dann sollte die Form stabilisiert sein.

    In den Alltag kann die Patientin bei normalen Verlauf (ohne Komplikationen) nach 7-10 Tagen ab der Operation zurückkehren. Die volle physische Belastung wird jedoch erst nach 1-2 Monaten empfohlen, abhängig von der Heilung und Rekonvaleszenz. Kontrollen sind immer dann empfohlen, wenn sich die Form, die Konsistenz (Verhärtung) oder entzündliche Prozesse einstellen und zwar nicht nur in der Brust sondern auch in der Achsel. Die Rekonvaleszenz hängt von der individuellen Rekonvaleszenzfähigkeit jedes Organismus ab und nicht zuletzt auch vom Pflegeaufwand des Patienten ab.

    Risiken

    Außer den allgemeinen Risiken wie Thrombose, Nachblutungen, Wundinfektionen etc. bestehen auch spezielle Risiken, die vor allem die Brustwarze betreffen. Es besteht die Möglichkeit, dass sich nach der Operation vermindertes Gefühl oder Stillunfähigkeit einstellen. Äußerst selten kommt es zum vollständigen Absterben der Brustwarze, was natürlich ein großes ästhetisches Problem darstellt.